Solidaritätszuschlag – Entfall beim Großteil der Arbeitnehmer ab 2021!

Seit 1998 wird der Solidaritätszuschlag (5,5% von der zu zahlenden Lohnsteuer) ab einer bestimmten Bemessungsgrundlage erhoben. Das ändert sich ab 2021 wieder.

Bis 31.12.2020 betrug die Bemessungsgrundlage bei

  • Ehegatten: Lohnsteuer über 1.944,00€ jährlich
  • Ledigen, Geschiedenen oder dauernd getrennt lebenden Ehegatten: Lohnsteuer über 972,00€ jährlich

 

Ab 2021 erhöht sich die Freigrenze für

  • Ehegatten bzw. Personen in der Steuerklasse III: 33.912,00€ jährlich
  • Alle anderen Personen: 16.956,00€ jährlich

 

Kurz gesagt:

Ab 01.01.2020 entfällt der Solidaritätszuschlag, wenn die zu zahlende Lohnsteuer monatlich 1.413,00€ (bzw. 2.826,00€ bei Stkl. 3) nicht übersteigt. – Somit fällt für einen Großteil der Arbeitnehmer kein Solidaritätszuschlag mehr an!

 

!Bitte beachten!: Bei der Pauschalierung des Lohnsteuerabzugs (z.B. Fahrtkostenzuschüsse, Kurzfristige oder geringfügige Beschäftigungen) bleibt der Solidaritätszuschlag, wie gewohnt, bestehen.

Weitere News...

Photovoltaik: Steuerliche Erleichterungen lassen Betreiber aufatmen

Wer mit einer Photovoltaikanlage in die grüne Energiewende investierte, hatte bislang mit vielen steuerlichen Hürden und Fallstricken zu kämpfen. Abhilfe schafft nun das Jahressteuergesetz 2022.

Allgemeine Steueränderungen 2024

Das Jahr 2024 bringt einige Neuerungen im Steuerrecht mit sich. Wir geben Ihnen einen Überblick.

Teilerlass der Grundsteuer 2020

Wer corona-bedingt unter Mietausfällen leiden musste, kann die Grundsteuer zum Teil erlassen bekommen. Wir erklären, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen und wie der Antrag einzureichen ist.

Mehr News..

Weitere News zum Thema Steuern, Lohn oder Personal gibt es auf unserer Nachrichtenseite.